Tagebuch

für mich und wenige andere

Ein „Gastbeitrag“

Das ist die deutsche Übersetzung einer ChatGPT-Zusammenfassung eines talks in War & Politics 24 in YouTube, Übersetzung auch von ChatGPT

 Der direkte Link zum Podcast https://www.youtube.com/watch?v=6jW4cA7GkoA

 

Putin mocks the EU! Kremlin shows its teeth. Are Europeans ready to respond?

Yuri Felshtinsky

Russian-American historian and author of books about Russian intelligence services

Mein zentrales Argument

Ich sage es ganz offen: Europa bereitet sich auf einen Krieg vor. Jeder ernstzunehmende Politiker in Europa, mit dem ich spreche, rechnet damit, dass Russland letztlich Osteuropa angreifen will. Der einzige Grund, warum das bisher nicht geschehen ist, ist einfach: Russland ist in der Ukraine festgefahren. Solange die ukrainische Armee die Front hält, hat Russland weder die Truppen noch die operative Freiheit, den Krieg nach Westen auszuweiten.

Das ist keine Spekulation. Russland selbst hat für September 2025 groß angelegte „Militärübungen“ in Belarus angekündigt und ursprünglich geplant, etwa 100.000 Soldaten dorthin zu verlegen. Wir kennen dieses Muster. 2022 haben ähnliche Übungen in der Invasion der Ukraine geendet. Für alle war klar, was September 2025 bedeuten sollte.

Und dann kam die Realität.

Statt 100.000 Soldaten wurden 3.000 geschickt. Das sagt alles. Russland hat schlicht keine Bodentruppen mehr. Sie werden in der Ukraine aufgerieben.

Warum Russland nicht gewinnen kann – aber nicht aufhört

Wir haben inzwischen einen historischen Punkt überschritten: Dieser Krieg dauert länger als der Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. Und die Schlussfolgerung ist eindeutig: Russland ist nicht in der Lage, die Ukraine militärisch zu erobern.

Da Russland die Ukraine am Boden nicht besiegen kann, hat es die Strategie gewechselt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg, sondern die Kapitulation. Deshalb wird die Ukraine aus der Luft zerstört. Raketen und Drohnen treffen täglich Kiew, Lwiw und andere Städte. Zivile Infrastruktur wird gezielt angegriffen. Es geht darum, die Gesellschaft zu brechen, nicht die Armee.

Parallel dazu wird politischer Druck aus dem Ausland aufgebaut – insbesondere über Donald Trump –, um die Ukraine zu einer „Friedenslösung“ zu zwingen.

Aber ich sage klar: Es gibt keinen Friedensplan. Alles, was wir sehen, ist lediglich eine neu formulierte Version von Putins Kapitulationsforderung aus dem Juni 2024.

Die zentrale Illusion: Moskau bleibt unberührt

Der wahre Grund, warum dieser Krieg weitergeht, ist einfach: Moskau spürt ihn nicht.

Russland ist kein Staat im klassischen Sinne. Es ist ein Stadtstaat. Alles, was zählt – Macht, Geld, Sicherheitsapparate, Eliten – ist in Moskau konzentriert. Und Moskau ist unberührt. Keine Luftangriffe. Keine Angst. Keine Mobilisierung. Deshalb werden auch bewusst keine Moskauer eingezogen.

Die sogenannten Oligarchen üben keinen Druck auf Putin aus. Im Gegenteil: Sie profitieren. Staatsaufträge, Rüstungsproduktion, Umgehung von Sanktionen – viele sind heute reicher als vor dem Krieg. Warum sollten sie ihn stoppen, wenn er ihr Leben nicht berührt?

Dasselbe gilt für die Sicherheitsdienste. Der FSB kontrolliert Russland heute faktisch. Er hat mehr Macht als der KGB jemals hatte – ohne politische Kontrolle und mit Zugriff auf die gesamte Wirtschaft. Für diese Strukturen ist der Krieg kein Problem, sondern ein Erfolg.

Warum Angriffe auf Moskau alles verändern würden

Das führt zur unangenehmsten Wahrheit – und ich werde sie nicht abschwächen:

Sobald die Ukraine Moskau ernsthaft angreift, endet dieser Krieg.

Nicht, weil Russland sofort zusammenbricht, sondern weil das gesamte System darauf ausgelegt ist, diese Stadt zu schützen. Sobald Moskau Angst, Unsicherheit und reale Schäden erlebt, werden Verhandlungen unvermeidlich.

Man spricht von „Eskalation“. Dieses Argument ist leer. Krieg ist Eskalation. Die Ukraine wird bereits systematisch zerstört. Es gibt keine moralische Rechtfertigung dafür, einer Seite zu erlauben, Städte zu vernichten, während die andere künstlich eingeschränkt wird.

Jahrelang durfte die Ukraine mit westlichen Waffen russisches Territorium nicht angreifen. Diese Regel schützte Moskau – und verlängerte den Krieg. Erst sehr spät begann sich das zu ändern, und selbst jetzt bleibt Moskau faktisch tabu.

Wenn man Verhandlungen will, muss Moskau den Krieg spüren. Es gibt keinen anderen Weg.

NATO, Trump und das Ende der Illusionen

Ich spreche aus, was viele in Europa längst wissen, aber selten offen sagen: Die NATO existiert in der Praxis nicht mehr.

Kein ernstzunehmender europäischer Politiker glaubt, dass die USA Europa verteidigen würden, falls Russland angreift. Dieser Prozess begann vor Jahren und hat sich unter Trump massiv beschleunigt. Seine Angriffe auf Bündnisse, seine Drohungen gegen Grönland und sein Rückzug aus NATO-Verpflichtungen zeigen eines klar: Europa steht allein da.

Mehr noch: Trump und Putin sind objektive Partner. Sie haben denselben Gegner: die globale Demokratie. Trump untergräbt sie von innen, Putin greift sie von außen an. Deshalb drängt Trump auf die Demobilisierung der ukrainischen Armee – denn diese Armee verteidigt nicht nur die Ukraine, sondern Europa.

Solange die ukrainische Armee existiert, kann Russland Osteuropa nicht angreifen. Genau deshalb verlangen alle sogenannten Friedenspläne die Entwaffnung der Ukraine – und niemals die Russlands.

Die tatsächliche Lage Europas

Europa weiß das alles. Deshalb bereitet es sich stillschweigend auf einen Krieg vor, während es öffentlich noch so tut, als funktioniere Diplomatie. Selbst Truppenverlegungen nach Grönland werden offiziell mit Russland oder China begründet – obwohl sie in Wahrheit eine Abschreckung gegen die USA darstellen sollen.

Sollte es jemals zu einem militärischen Vorgehen der USA gegen Grönland kommen, hätte das vermutlich:

  • das formale Ende der NATO zur Folge
  • möglicherweise den Zusammenbruch der EU, weil einige Mitgliedsstaaten sich weigern würden, den USA entgegenzutreten

Ein gespaltenes, geschwächtes Europa ist genau das, was sowohl Putin als auch Trump wollen.

Die abschließende Bilanz

Das ist die Realität:

  • Russland kann die Ukraine nicht besiegen.
  • Ohne einen Sieg über die Ukraine kann Russland Europa nicht angreifen.
  • Europa wird jeden Tag stärker.
  • Die Zeit läuft für Putin – und für Trump.

Sie haben keine Karten mehr in der Hand. Die Ukraine hat sie. Europa hat sie. Und der entscheidende Punkt bleibt derselbe:

Wenn dieser Krieg enden soll, darf Moskau kein sicherer Hafen mehr sein.

Es gibt kein Russland ohne Moskau – und keinen Frieden ohne Druck auf Moskau.

Und hier auch noch das englische ChatGP! Original

My Core Argument

Let me be very direct: Europe is preparing for war, and everyone serious in European politics knows it. Every informed politician I speak with expects that Vladimir Putin ultimately wants to invade Eastern Europe. The only reason this has not happened yet is simple: Russia is stuck in Ukraine. As long as the Ukrainian army holds the front, Russia has neither the manpower nor the operational freedom to expand the war westward.

This is not speculation. Russia itself announced large-scale “military exercises” in Belarus for September 2025, originally planning to deploy around 100,000 troops. We have seen this movie before. In 2022, the same type of exercises became a full-scale invasion of Ukraine. Everyone understood what September 2025 was supposed to mean.

And then reality intervened.

Instead of 100,000 troops, Russia sent 3,000. That tells you everything. Russia simply does not have the ground forces. They are being burned up in Ukraine.


Why Russia Cannot Win — But Won’t Stop

We have now crossed a historical threshold: this war is longer than the Soviet Union’s war against Nazi Germany. And the conclusion is unavoidable — Russia cannot take Ukraine militarily.

Since Russia cannot conquer Ukraine on the ground, it has switched strategies. The goal is no longer victory, but capitulation. That is why Ukraine is being destroyed from the air. Missiles and drones hit Kyiv, Lviv, and other cities every single day. Civilian infrastructure is deliberately targeted. The idea is to break society, not the army.

At the same time, political pressure is applied from abroad — especially through Donald Trump — to force Ukraine into surrender under the label of “peace.”

But let me be clear: there is no peace plan. Every proposal we see is simply a rewritten version of Putin’s surrender ultimatum from June 2024.


The Central Illusion: Moscow Is Untouched

Here is the real reason this war continues: Moscow does not feel it.

Russia is not a country in the normal sense. It is a city-state. Everything that matters — power, money, security services, oligarchs — is concentrated in Moscow. And Moscow is untouched. No air raids. No fear. No mobilization. That is also why Putin avoids drafting Muscovites.

The so-called oligarchs are not pressuring Putin. On the contrary, they are doing very well. State contracts, war production, sanctions evasion — many are richer than ever. Why would they oppose the war when it does not affect their lives?

The same is true for the security services. The FSB effectively rules Russia today. Under Putin, they have more power than the KGB ever had — with no political oversight and full access to the economy. For them, this war is not a disaster; it is a triumph.


Why Striking Moscow Changes Everything

This leads to the most uncomfortable truth — and I will not soften it:

As soon as Ukraine strikes Moscow seriously, the war ends.

Not because Russia would collapse overnight, but because the system is built entirely around protecting that city. Once Moscow feels fear, uncertainty, and material damage, negotiations become unavoidable.

People talk about “escalation.” That argument is meaningless. War is escalation. Ukraine is already being systematically destroyed. There is no higher moral ground in allowing one side to annihilate cities while the other is restrained by artificial rules.

For years, Ukraine was forbidden from striking Russian territory with Western weapons. That restriction protected Moscow — and prolonged the war. Only very recently did this policy begin to change, and even now Moscow remains largely off-limits.

If you want negotiations, Moscow must feel the war. There is no alternative.


NATO, Trump, and the End of Illusions

I will say something many Europeans already understand but rarely say out loud: NATO no longer exists in any meaningful sense.

No serious European leader believes the United States would defend Europe if Russia attacked. This process started years ago and accelerated dramatically under Trump. His hostility toward alliances, his threats toward Greenland, and his withdrawal from NATO commitments make one thing clear: Europe is on its own.

More than that, Trump and Putin are objective partners. They share the same enemy: global democracy. Trump undermines it from within; Putin attacks it from the outside. That is why Trump pressures Ukraine to demobilize — because the Ukrainian army is not just defending Ukraine, it is defending Europe.

As long as the Ukrainian army exists, Russia cannot invade Eastern Europe. That is why every so-called peace plan demands Ukrainian demobilization — and never Russian demobilization.


Europe’s Real Situation

Europe knows all this. That is why it is quietly preparing for war, while publicly pretending diplomacy still works. Even deployments to Greenland are framed as defense against Russia or China — when in reality they are meant to deter the United States itself.

If the U.S. were ever to move militarily against Greenland, it would likely mean:

  • the formal end of NATO

  • a possible collapse of the EU, as some member states would refuse to resist the U.S.

That outcome — a divided, weakened Europe — is exactly what both Putin and Trump want.


The Final Balance

Here is the bottom line:

  • Russia cannot take Ukraine.

  • Without Ukraine, Russia cannot invade Europe.

  • Europe is growing stronger every day.

  • Time is running out for Putin — and for Trump.

They do not hold the cards anymore. Ukraine does. Europe does. And the decisive factor remains the same:

If this war is to end, Moscow must stop being a sanctuary.

There is no Russia without Moscow — and there is no peace without pressure on it.